Jelmer Domela, Managing Director Alphatron Marine Niederlande.
Über Wissen, Konnektivität und die Zukunft der maritimen Branche
Die ersten 35 Jahre von Alphatron Marine waren geprägt von Unternehmergeist, technischer Innovation und internationalem Wachstum. Die nächsten 35 Jahre werden anders aussehen. Technologien entwickeln sich schneller als je zuvor, geopolitische Veränderungen beeinflussen die globalen Handelsströme und qualifizierte Fachkräfte werden zunehmend knapper.
„Technologie können wir entwickeln, einkaufen oder integrieren. Die eigentliche Herausforderung sind die Menschen und das Wissen.“
Deshalb dreht sich seine Vision für die Zukunft nicht allein um neue Produkte oder Systeme, sondern vor allem darum, Wissen in einer sich ständig wandelnden Welt zu bewahren, zu teilen und bestmöglich zu nutzen.
Eine Branche im Wandel
„Wir erleben technologische Entwicklungen, aber auch geopolitische Verschiebungen, veränderte Handelsströme, neue Vorschriften und stetig steigende Erwartungen unserer Kunden.“
„Was auf der anderen Seite der Welt geschieht, wirkt sich oft unmittelbar auf unsere Kunden aus – und damit letztlich auch auf uns.“
„Man muss ständig beobachten, wo sich neue Chancen ergeben und wie man darauf reagieren kann.“
„Unternehmertum bedeutet letztlich, ständig in Bewegung zu bleiben.“
Wachstum erfordert einen breiteren Blick
„Unsere Kunden erwarten zunehmend ganzheitliche Lösungen.“
„Es geht heute nicht mehr um ein einzelnes Radar, ein Kommunikationssystem oder eine einzelne Anwendung. Entscheidend ist, wie alles miteinander zusammenarbeitet.“
„Die Komplexität nimmt zu, gleichzeitig erwarten unsere Kunden aber mehr Einfachheit.“
„Unsere Rolle entwickelt sich zunehmend vom Lieferanten zum Systemintegrator und Wissenspartner.“
Die größte Herausforderung: die Menschen
„Die Verfügbarkeit qualifizierter technischer Fachkräfte wird in den kommenden Jahren eine der größten Herausforderungen sein.“
„Wir müssen das Wissen, das wir bereits besitzen, intelligenter nutzen.“
„Wir möchten verhindern, dass wertvolles Wissen verloren geht, wenn jemand das Unternehmen verlässt oder in den Ruhestand geht.“
Von Erfahrung zu kollektivem Wissen
„In jeder Organisation steckt eine enorme Menge wertvoller Informationen. Die Herausforderung besteht darin, dieses Wissen zugänglich zu machen.“
„Es geht um praktische Erfahrungen. Um Lösungen, die Mitarbeitende im Laufe der Jahre entwickelt haben. Um Erkenntnisse, die während Projekten gewonnen wurden.“
„Wenn jemand in Singapur etwas lernt, möchten wir, dass dieses Wissen auch Kolleginnen und Kollegen in den Niederlanden, Belgien oder an jedem anderen Standort nutzen können.“
Künstliche Intelligenz als Beschleuniger
„KI ist kein Selbstzweck.“
„Künstliche Intelligenz kann nur dann einen echten Mehrwert schaffen, wenn das zugrunde liegende Wissen sauber dokumentiert und strukturiert ist.“
„Unser Ziel ist es vielmehr, Menschen stärker zu machen.“
Mehr Raum für Expertise
„Wir möchten weniger Zeit für repetitive Aufgaben aufwenden und mehr Zeit für die Bereiche gewinnen, in denen menschliche Expertise wirklich den Unterschied macht.“
„Technologie kann jungen Fachkräften helfen, schneller zu lernen und schneller produktiv zu werden.“
Konnektivität als Grundvoraussetzung
„Vernetzte Systeme werden zunehmend zum Standard.“
„Konnektivität wird so selbstverständlich werden wie Strom oder Internet im Büro.“
„Wenn Systeme kontinuierlich miteinander verbunden sind, können wir unsere Kunden schneller unterstützen und potenzielle Probleme frühzeitig erkennen.“
Cybersicherheit wird selbstverständlicher Bestandteil aller Systeme
„Cybersecurity gewinnt immer mehr an Bedeutung.“
„Cybersecurity wird keine separate Disziplin mehr sein. Sie wird zu einem selbstverständlichen Bestandteil von allem, was wir tun.“
„Unsere Kunden erwarten zu Recht, dass ihre Systeme sicher, zuverlässig und zukunftsfähig sind.“
Auf dem Weg zu mehr Autonomie
„Wir werden immer mehr intelligente Systeme sehen.“
„Der Mensch wird weiterhin eine zentrale Rolle spielen.“
„Immer mehr Routinetätigkeiten werden durch Technologie unterstützt oder vollständig übernommen.“
„Für bestimmte Anwendungen beobachten wir bereits heute Entwicklungen hin zu Remote Operations und teilautonomen Lösungen.“
Die Stärke des langfristigen Denkens
„Ein wesentlicher Vorteil ist das langfristige Denken.“
„Man kann nur dann nachhaltig Zukunft gestalten, wenn man über die Ergebnisse von heute hinausblickt.“
„Wir haben immer mehr Respekt für die jeweiligen Stärken des anderen entwickelt.“
Die nächste Generation
„Neugier, Unternehmergeist, technisches Know-how und die enge Verbundenheit mit unseren Kunden.“
„Bleiben Sie lernbereit. Bleiben Sie neugierig. Und haben Sie keine Angst davor, neue Ideen zu erforschen.“
Die nächsten 35 Jahre
„Das ist vielleicht unsere größte Stärke.“
„Bei der Zukunft geht es nicht nur um Technologie.“
„Wenn wir das weiterhin tun, bin ich überzeugt, dass die nächsten 35 Jahre mindestens genauso spannend werden wie die vergangenen 35 Jahre.“
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